Autographen & Varia


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Anouilh, Jean, Dramatiker (1910-1987)

Blatt mit eigh. Widmung für den österr. Schauspieler Erik Frey (1908-1988) und Unterschrift, 1 Seite, kl-4, [Wien], 26. 3. 1964. "Pour Erik Frey qui ferait - comme moi - le plus beau metier du monde - si c'en était un. Le jour de la bataille sympathiqement Jean Anouilh." - Faltspuren.

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Best.-Nr. 1606-3
€ 220,-


Basil, Otto, Schriftsteller (1901-1983)

Maschinbrief mit Unterschrift und eigh. Korrekturen, 1 Seite, in-4, Wien (Briefkopf Verlag Erwin Müller), 1. 6. 1946. - (An Karl Anton Klammer.) "... Dieser Tage hatte ich wieder einmal ihren Villon zur Hand. Ich habe mich an den schönen kräftigen Versen sehr delektiert. Da kann so ein armseliger Löpelmann - von uns seinerzeit beharrlich (ob seiner Frechheit und Schnoddrigkeit) Rotz-Löpelmann genannt - nicht mit!!"

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Best.-Nr. 1510-4
€ 120,-


Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)

Eigh. Albumblatt mit zweizeiligem Spruch und Unterschrift, 1 Seite, quer-kl-8, ohne Ort und Datum. "Sagst du zum schönen Augenblick: "Verweile" - / Du mahnst vergebens! Er hat Eile." - Rückseitig leichte Montagespuren.

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Best.-Nr. 1802-7
€ 120,-


Braun, Felix, Dichter (1885-1973)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an den Lyriker Max Egon von Platen, 4 Seiten, in-8, London 12. 6. 1948. - "Verehrter Graf Platen! Verzeihen Sie den späten Dank für das mich so auszeichnende Geschenk Ihrer Gedichte. Es kam aber erst vor einigen Tagen bei mir an. So lange war es in Wien zurück geblieben. Nun habe ich es gelesen und wieder gelesen. Und ich werde oft zu diesem edlen Buch zurück kehren. Wenn Sie es mir erlauben, würde ich sagen, daß ich diese Gedichte verstehe. Und zwar so sehr, daß ich mir den Dichter in der Stunde vorstellen kann, da er sich nieder beugt, sie aufzuzeichnen. Einsamkeit ist um ihre Musik, die der des Quellenlaufs gleicht. ... Ich liebe eine Lyrik wie die Ihre. Sie tönt einem von selbst entgegen. Man muß sich nicht anstrengen, sie zu empfangen, und ihre Trauer verdüstert dem Leser das Herz nie. Mehr als ein Kunstwerk ist dieses Buch. Was es vom Leben enthält, zeigt, wie Leben in Poesie verwandelt werden kann. ... Ich bin Ihnen einmal in einem Haus auf der Landstraße, in das Erwin Ringer mich einführte, begegnet. ... Wenn ich im Spätsomme nach Wien komme, sehe ich Sie vielleicht wieder. ...". - Zwei Zensurstempel.

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Best.-Nr. 1810-12
€ 160,-


Capek, Karel, Schriftsteller (1890-1938)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Prag 22. 11. [19]30. - "Sehr geehrter Herr Doktor, habe nie einen größeren Entschluss gefasst. Ich hatte sozusagen keine Gelegenheit zu fragen, was ich (vom subjektiven Standpunkt) tun soll oder werde, sondern eher immer versucht mir klar zu machen, was (vom objektiven Standpunkt) geschehen oder gemacht oder erleidet werden muss oder soll. Entscheidend für mich war immer, glaub ich, eine innere Notwendigkeit, kein Entschluss. Wahrscheinlich bin ich eben kein Willensmensch ...".

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Best.-Nr. 1606-17
€ 1200,-


Dor, Milo, Schriftsteller (1923-2005)

Porträtpostkarte mit eigh. Widmung und Unterschrift, Wien, 10. 12. 1977.

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Best.-Nr. 1510-17
€ 48,-


Galsworthy, John, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1867-1933)

Eigh. Brief mit Unterschrift, London (Briefkopf), 12. 7. 1922. - An einen Herrn in Leeds. "... There is some mistake here. I have made no speech on education or anything like it. Very truly yours ..."

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Best.-Nr. 1510-26
€ 175,-


Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963)

Eigh. Gedicht "Lied in den Bergen" mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, schwach gestempelter Briefkopf "Franz Carl Ginzkey / Wien, VIII. Bez. / k. u. k. milit. geogr. Institut", um 1900/1910. - Faltspuren.

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Best.-Nr. 1903-15
€ 240,-


Halm, Friedrich, Schriftsteller (1806-1871)

Albumblatt mit eigh. Gedicht und Unterschrift, 4 Zeilen, quer-12, Wien, 7. 3. 1868. - "Ob Deine Wangen blühen / Ob meine fahl und bleich, / Wenn gleich die Seelen glühen / Sind Jung und Alt sich gleich." - Minimal fleckig; in Zierpassepartout montiert.

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Best.-Nr. 1802-41
€ 140,-


Halm, Friedrich, Schriftsteller (1806-1871)

Albumblatt mit eigh. Gedicht und Unterschrift, 4 Zeilen, quer-8, Wien, 20. 5. 1859. - "Als Glück der Armuth pries man jüngst mir sehr: / Wer Nichts besitze, könn' nichts mehr verlieren! / O welches Glück erfroren seyn, denn wer / Bereits erfror, der kann nicht mehr erfrieren!" - Leichte Faltspuren.

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Best.-Nr. 1703-34
€ 130,-


Kolb, Annette, Schriftstellerin (1870-1967)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, Paris (Hotel Cayré), 1. 5. 1950. An den Verlagslektor und Kritiker Hanns Arens über die Schriftstellerin Mechthilde Lichnowsky. "Sehr geehrter Herr[.] Gern erwiedere ich auf Ihren Brief vom 24. April aber benützen Sie was Sie wollen daraus: etwas Druckfertiges könnte ich dieser Tage nicht bringen. Ich brauche zu allem sehr lang und bin zur Zeit sehr überlastet. Mechthilde Lichnowsky ist eine Meisterin der deutschen Sprache. Ein kleines Meisterwerk ist ihr "Begegnung im Zoo". Ihr Buch an der Leine könnte wenn ich mich recht erinnere dadurch sehr gewinnen, wenn sie einiges vielleicht in der Correctur ausliesse oder vornehme aber dies bitte unter uns. Sie hat mit vollem Recht in ihrem jüngsten Buch 'Worte über Wörter' eine Kampfansage an das in und durch die Nazizeit corrumpirte Deutsch gebracht. Es ist wie alle ihre Bücher reich an originellen Einfällen, blitzenden Wendungen, Frische Fantasie großer Beobachtungsgabe. Ihre Beschreibung Londons gehört zum schönsten was über diese Stadt geschrieben wurde. Es ist eine künstlerische Ader in ihr die sich immer wieder Bahn bricht. Sie hat sie auch auf das erstaunlichste in malerischer Hinsicht bekundet[.] Was eine Künstlerin wie sie zu sagen hat verdient stets Interesse es ist sehr zu begrüssen wenn sie zu Wort kommt! Jedenfalls ist es wünschenswert zu vernehmen was sie uns noch zu sagen hat. Mit hochachtungsvollen Grüßen Ihre Annette Kolb Hoffentllich können Sie etwas aus dem vorstehenden brauchen. Das Buch über Stefan Zweig würde mich falls es nicht zu unbescheiden ist, sehr interessieren." - Lochspuren unterlegt.

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Best.-Nr. 1806-49
€ 270,-


Mailer, Norman, Schriftsteller (1923-2007)

Farbiges Fotoporträt mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 25 x 20 cm.

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Best.-Nr. 1609-69
€ 130,-


Molnár, Ferencz (Franz), Schriftsteller und Journalist (1878-1952)

Montiertes brauntoniges Fotoporträt (Silbergelatineabzug) von Rudolf Balogh (Budapest), 23 x 18 cm, mit eigh. Widmung und Unterschrift auf dem Untersatzkarton, Budapest 1920. - "Herrn Hans Bartsch zur freundl. Erinnerung ... Franz Molnár". - Rückseitig Jugendstil-Vignette des Ateliers und Anmerkungen für eine Druckwiedergabe. Das Foto mit minimalen Silberausblühungen am Rand, der Untersatzkarton mit kleinen Mängeln.

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Best.-Nr. 1708-60
€ 550,-


Nestroy, Johann, Theaterdichter und Schauspieler (1801-1862)

Eigh. Brief mit Unterschrift und eigh. Adressblatt, 1 Seite auf Doppelblatt, kl-4, ohne Ort (Wien), 12. 9. 1853. - An den Redakteur Leopold von Schweitzer. "Sehr geehrter Herr! Bey meiner Zurückkunft halte ich es für meine Pflicht Ihnen meinen verbindlichsten Danck für die besondere Freundlichkeit, mit welcher Sie, geehrter Herr Doctor, den Resultaten meines auswärtigen Gastspieles Raum in Ihrem geschätzten Blatte gönnten, auszusprechen. Viele Grüße habe ich von Herrn Michaelson zu melden, und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Euer Wohlgeboren ergebenster J. Nestroy". - Mit rotem Lacksiegel ("Nestroy"); Rand- und Faltenrisse, Empfängervermerk.

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Best.-Nr. 1903-33
€ 5600,-


Petzold, Alfons, Schriftsteller (1882-1923)

Eigh. Gedicht mit Nachsatz und Unterschrift, 9 Zeilen, kl-8, ohne Ort und Datum. - "Was soll wachsen auf unserem Grabe, / Geliebteste, sage? / Efeu? ... nein! / Immergrün ist das Blatt der Klage, / läßt keine Sonne zu uns herein! / Rosen waren unsere Habe, / darum müßen es Rosen sein! / Rosen zu Häupten, Rosen zu Füßen / um die Wolken und Sterne zu grüßen! / [Nachsatz:] Mein erstes Gedicht nach drei Wochen". - Faltspuren.

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Best.-Nr. 1705-67
€ 330,-


Prechtler, Otto, Schriftsteller (1813-1881)

Porträtlithographie auf China von Gabriel Decker (mit faksimiliertem Namenszug) mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift Prechtlers für den Schauspieler Carl La Roche, Wien, Jänner 1845, Gesamtgröße 39 x 31 cm. - Leicht fleckig und mit schwachem Tintenstiftstrich, unten hart beschnitten, rückseitig Montagespuren.

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Best.-Nr. 1810-76
€ 120,-


Priestley, John Boynton, Schriftsteller und Journalist (1894-1984)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem reproduziertem Porträtfoto und eigh. Namenszug. - Auf Karton montiert.

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Best.-Nr. 1710-70
€ 55,-


Sachs, Nelly, Dichterin (1891-1970)

Eigh. Ansichtskarte, Stockholm, 14. 7. 1952. - "Lieber Freund Oskar Scherer! Für Ihren lieben Brief meinen Herzens Dank. Welchen Rosenduft trug er. War ein wenig krank darum heute nur diesen Gruß und Dank. Sende bald etwas von meinen Dingen. Besitzen Sie Sternverdunkelung. Alles erdenkliche Gute. Ihre Nelly Sachs".

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Best.-Nr. 1603-63
€ 400,-


Sagan, Françoise, Schriftstellerin (1935-2004)

Billet mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt, eigh. Widmungszeile und Unterschrift (um 1985). "Pour Daniela Blaschke Françoise Sagan."

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Best.-Nr. 1806-80
€ 120,-


Sagan, Françoise, Schriftstellerin (1935-2004)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, ohne Ort und Jahr (1957?). - An einen Kritiker. "Monsieur, je vous remercie infiniment de votre critique des Nouvelles littéraires sur 'Bonjour tristesse'. Je sais qu'il est très flatteur d'avoir une critique de vous, à plus fort raison une bonne. Il me reste à éspérer de pouvoir répondre un jour et d'une manière satisfaisante à vos questions. J'espère aussi pouvoir vous remercier prochainement de vive voix et vous donne mes meilleurs sentiments ... ". - Am Rand minimal fleckig und knittrig, kleiner Bugriss.

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Best.-Nr. 1510-74
€ 650,-


Schlegel, Friedrich, Schriftsteller und Kulturphilosoph (1772-1829)

Eigh. Brief mit Unterschrift ("Ihr Freund FvSchlegel"), 1 Seite, in-8, ohne Ort und Datum (vermutlich Wien ab Juni 1808). "Geehrtester Freund! Empfangen Sie nochmals meinen herzlichen Dank für den gestrigen frohen Abend und Ihre so vielfache gütige und theilnehmende Bemühung. Ich bitte um die Fortdauer Ihres freundschaftlichen Andenkens, und hoffe darauf." (Nachschrift:) "Nebst den gütigst geliehenen Büchern lege ich zugleich einen sehr geringen Theil meiner schuldigen Erkenntlichkeit, wobey ich nur den guten Willen Ihres Schuldners freundlich aufzunehmen bitte." - Links oben alter Sammlervermerk, im Randbereich durch rückseitige Montagereste fleckig, ebenda zwei winzige Löcher.

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Best.-Nr. 1703-77
€ 550,-


Schnitzler, Arthur, Schriftsteller (1862-1931)

Fotoporträt-Postkarte (Verlag Hermann Leiser, Berlin) mit rückseitigem eigh. Namenszug "Arthur Schnitzler" in Bleistift. - Alters- und Gebrauchsspuren.

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Best.-Nr. 1902-71
€ 220,-


Shaw, George Bernard, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1856-1950)

Eigenhändige Postkarte mit Paraphe und eigh. Adresse, London, Poststempel 18. 2. 1926. - An den Journalisten und marxistischen Philosophen Ernest Belfort Bax (1854-1926) in Nizza über ein Libretto des Vicomte Charles Clair zu einem musikalischen Werk über Giordano Bruno, das der Autor auf Empfehlung von Bax an Shaw gesandt hatte. "I am writing by this post to the Vicomte. His libretto is funny as all libretti, only rather more so because of the innocent pomposity of the edition de luxe. But when on looking into it I learnt that he had perpetrated the enormous gaffe of sending a copy to the Pope, all power of taking the thing seriously deserted me. After that, every second line of it set me off laughing. However, it may come out all right with the trombones! G. B. S." - Anschriftsseite geringfügig fleckig, Schriftseite mit Poststempel und kleiner Klammerspur. - Beiliegend eine (vermutlich von Bax angefertigte) Abschrift eines am 20. 2. 1926 in Nizza verfassten Anwortbriefes Clairs an Shaw.

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Best.-Nr. 1902-74
€ 750,-


Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979)

Maschinbrief mit eigh. Unterschrift ("Torberg"), 1 Seite, kl-4, Wien (gedr. Briefkopf), 2. 7. 1958. - An den Dichter Felix Braun. "... Meine Sekretärin berichtete mir von den beschämend freundlichen Worten, die Sie für meine Gedichte gefunden haben. Leider hat sie vergessen, wozu die 'Ballade auf den Tod eines Fußballspielers' das Pendant ist ... ". Äußert sich über eine Auswahl von Gedichten. "... Sie enthält kein einziges von den fünf oder sechs wirklich guten Gedichten, die ich zustandegebracht habe (oder zustande gebracht zu haben glaube). Hoffentlich werden Sie mir rechtgeben, wenn ich Ihnen dann im September das Buch zuschicke. ... Ich selbst werde übermorgen zu einer schon vor meinem Unfall fixierten Kur nach Bad Goisern geschleppt und scheide für die nächsten Wochen aus dem Kreise der zivilisierten Menschheit aus ...".

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Best.-Nr. 1802-90
€ 160,-


Trebitsch, Siegfried, Schriftsteller (1869-1956)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2/3 Seite, kl-4, Wien, 12. 4. 1920, gedr. Briefkopf. "Sehr geehrter Herr! Aus vielen Gründen möchte ich nicht über Peter Altenberg schreiben; wenn ich Sie recht verstehe ist Ihnen auch mehr an einem Zeichen gelegen das er gegeben hat, da er noch unter uns war. Der beiliegende Brief wird Ihnen also wohl hoch willkommen sein ich erbitte ihn nach Benützung umgehend zurück! ...". - Zusammen mit kleinem Zeitungsfoto auf Karton montiert.

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Best.-Nr. 1705-87
€ 75,-


Wildgans, Anton, Dichter (1881-1932)

Montierte brauntonige Originalfotographie (Bromsilberabzug) um 1930, vom Fotographen Hermann Brühlmeyer (1892-1966) auf dem Trägerkarton signiert, Bildformat 22 x 17 cm, Gesamtgröße 39,5 x 29,5 cm.

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Best.-Nr. 1603-93
€ 110,-