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Conrad von Hötzendorf, Franz Graf, Feldmarschall (1852-1925)

Eigh. Briefkarte mit Unterschrift, 2 Seiten, quer-12, mit Trauerrand, ohne Ort, 3. 2. 1915. - (An seinen Freund Paul Schulz, damals Vizepräsident des Rechnungshofs, später Abgeordneter im Herrenhaus.) "Hochverehrter Freund! Herzlichst Dank für Deine freundlichen Zeilen; - selbstverständlich steht der Reise der Gräfin nichts entgegen und habe ich Auftrag gegeben, daß alles Erforderliche vorgesehen wird. - Die betreffenden Documente (: Fahrlegitimation, Reiseroute et[c.] et[c.]) werden von hier an Dich gesendet werden; - erwünscht wäre telegrafische Bekanntgabe des Abreisetages, damit ein Coupé sicher gestellt werden kann. - Sorge, Ärger, Mangel an Zeit hinde[r]n mich Dir länger zu schreiben, - hoffentlich komme ich aber doch bald zu einem freieren Moment für einen längeren Brief. - Mit herzlichem Gruß Dein aufrichtig ergebener Conrad F[eld]m[arschall]".

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Best.-Nr. 1903-10
€ 300,-


Daun, Leopold Graf von, österr. Feldmarschall (1705-1766)

Schnörkelbrief des Hofkriegsrates mit eigh. Unterschrift und kleinem papiergedecktem Siegel, 1 1/2 Seiten und Adressblatt, in-4 (Faltbogen), Wien, 10. 4. 1765. - An Generalfeldzeugmeister Ferdinand Philipp Graf von Harsch. "... in Freundschafft zu erinnern; Aus war für Beweg Gründen von dem Siebenbürgischen General Commando die Verstärkung des dortigen Ingenieurs Personalis, und zugleich um die dahinsend- und anstellung des noch dermalen allhier befindlichen Conducteurs Baron v. Svab angesuchet worden, solches ist aus der hier beygebogenen, und wiederum zurückerwartenden Vorstellung des mehrern zu entnehmen; Welche man demnach Ihnen Herrn General Feldzeugmeister zu dem Ende hiemit communiciret, um darüber seine gutächtliche Meynung, ob, und wie diesem ansinnen ein genügen zu leisten thunlich seyn dürfte, anhero ehestens eröfnen zu wollen; Und es verbleibet der Kayl: Königl: Hof-Kriegs-Rath dem Herrn Grafen zu angenehmer Freundschaffts Erwiderung willig und beflissen. L. G. v. Daun". - Gegenzeichnung durch Kanzleidirektor Theodor Ritter von Thoren, Expedierungs- und Registraturvermerke.

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Best.-Nr. 1802-18
€ 370,-


Dayan, Yael, Schriftstellerin u. Politikerin (geb. 1939), Tochter von General Moshe Dayan.

Albumblatt in Postkartengröße mit eigh. 3 Zeilen und Unterschrift, um 1975. - Sammlervermerke.

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Best.-Nr. 1603-16
€ 30,-


Dollfuß, Engelbert, Politiker (1892-1934)

Lichtdruck nach Fotoporträt (Atelier Knozer, Wien-Baden) mit faksimilierter Widmung im Unterrand, um 1933, Bildformat 30 x 23,5 cm. - Auf Trägerkarton aufgewalzt (dieser mit kl. Randmängeln), etwas altersfleckig.

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Best.-Nr. 1708-17
€ 240,-


Eugen Moritz von Savoyen-Carignan, General und Gouverneur (1635-1673)

Dokument auf Pergament in französischer Sprache mit eigh. Unterschrift "Eugene de Savoye", 1 Seite, quer-gr-8, ohne Ort, 10. 4. 1668. - Als "Comte de Soissons Colonnel General des Suisses" aus der Zeit des Devolutionskriegs gegen Spanien (1667-1668). Mandat über die Besoldung ("La somme de deux mil quatrevingt & huict livres") von Soldaten ("nos douze halbardiers"). Rückseitig Quittung, unterzeichnet "Briand".

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Best.-Nr. 1708-21
€ 650,-


Eugen von Savoyen, Feldherr und Staatsmann (1663-1736)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, Blessy (Arr. Béthune, Dép. Pas-de-Calais), 28. 9. 1710. - Inhaltsreiches Schreiben aus dem Spanischen Erbfolgekrieg an eine Exzellenz aus Wien, deren Rückkehr dringend erwartet wird, mit Erwähnung des ersten Duke of Marlborough (John Churchill) und einer Stellungname zu neuen Friedensverhandlungen. "jay receu hier la lettre de S[on] E[xcellence] du 10 ainsi une poste plus tard que les autres. je suis ravi que son rétour soit sur ce n'ést pas tout il faut qu'elle soit icy avant la fin d'octobre estant absolument necessaire que le duc de marlborough et moy puissions vous parler avant nostre depart la victoires despagne et lestat des affaires de ces pays ne laissant presque pas douter que cette hyver ne soit une des plus turbulente quil y aye eue pour les negotiations et vous scavé par experience que si on ne peut pas arrester entierement cequi pourroit estre contraire au service du maistre aumoins on leurs fait faire beaucoup plus de reflexions et suspendre souvent les resolutions precipités quil seroient capables de prendre dans les premiers mouvements soit de crainte ou d'enuie de la paix sans considerer que tout le monde la souhaite bonne mais qu'une mauvaise est pire que la guerre ne pouvant pas durer. jay veu la lettre qu'on repond a l'estat et je la trouve bien, les affaires d'engleterre vont de pis en pis nous en parleront a vostre retour celleicy serat la dernierre esperant mesme qu'elle ne vous trouverat plus a vienne; a vostre retour nous parlerons aussi de ceque vous me mandé des affaires de la cour et je suis de S[on] E[xcellence] tres humble et tres obeissant serviteur Eugen de Savoye".

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Best.-Nr. 1903-13
€ 6800,-


Fey, Emil, Politiker (1886-1938)

Maschinbrief mit eigenhändiger Unterschrift "Fey" und gedrucktem Briefkopf als Bundesminister, Generalstaatskommissär und Major der Reserve, 1 1/4 Seiten, gr-8, Wien, 17. 10. 1935. - An eine Sekretärin. "... Aus Anlass meines Scheidens als Bundesminister und Generalstaatskommissar, ist es mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen noch einmal ... für Ihre mir während meiner Amtstätigkeit geleisteten ausgezeichneten Dienste den aufrichtigsten Dank und vollste Anerkennung auszusprechen ...". - Minimal knittrig.

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Best.-Nr. 1902-18
€ 145,-


Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin (1823-1883)

Diktatbrief mit eigh. Kompliment und Unterschrift ("Ihr wohlgeneigter Friedrich Franz"), erhaltene Größe 18 x 22 cm, Schwerin, 14. 12. 1855. - An den Botaniker und Pharmakognosten Otto Karl Berg (1815-1866). "Mein lieber Berg! Das mit Ihrem Schreiben vom 10t. d[ieses] M[onats] hergesandte Exemplar Ihres mir dedicirten Werkes über die tropische Vegetation habe ich heute entgegengenommen. Ich sage Ihnen Meinen besten Dank für dieses ebenso interessante als gediegene Resultat ihrer künstlerischen Thätigkeit, welches sicherlich bald auch in größeren Kreisen die verdiente Anerkennung finden wird. Ich bleibe mir den Ihnen bekannten Gesinnungen der aufrichtigsten Werthschätzung ...". - Beschnitten und alt montiert, auf dem Untersatzblatt von alter Hand beschriftet, geringfügig fleckig, Faltspuren.

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Best.-Nr. 1810-26
€ 100,-


Fröbel, Julius, Politiker (1805-1893)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Frankfurt/M., 2. 4. 1858. - An Elisabeth Lewald, Gattin des Justizrates Otto Lewald in Berlin. "Geehrte Freundin: Sie haben in Ihren Zeilen, für die ich Ihnen von Herzen danke, nach meinem Sohn gefragt. Ich schicke Ihnen hiermit denselben als Träger dieses Briefes. Er studirt seit einem Jahre in Freiberg, wird im Herbst wieder nach Amerika zurückkehren, und benutzt seine Ferien zu einem Besuche in Berlin. Es wird vielleicht Ihrer ganzen Freundlichkeit bedürfen um über seinen Mangel an Liebenswürdigkeit hinweg zu sehen. Das deutsche, das schweizerische u. das amerikanische Element liegen in seinem Wesen noch unvermittelt nebeneinander, und sein bisheriges Leben hat wenige sonnige Tage gehabt deren Wärme zur Verschmelzung hätte beitragen können. Ich weiß daß Sie ihn mit Güte empfangen werden. / Ich hoffe es wird uns vor unserer Rückkehr nach Amerika, die im Sommer statt finden soll, möglich werden einen Besuch in Berlin zu machen. Ich glaube ich werde Sie dann überzeugen können, daß wenn auch die Erfahrungen u. das Denken in zehn Jahren mir die Ziele des geistigen Strebens in anderer Gestalt gezeigt haben mögen, dieses Streben selbst in mir nicht erkaltet ist. In meinem Buche mag Sie manches Wort kalt anwehen. Ich habe die Schwachheit, dem Verdrusse über das was ich hinderlich erkenne, oft auch den zwecklosen Ausdruck nicht versagen zu können. Dies sind jedoch Äußerlichkeiten, und aus eigener Erfahrung hege ich die innigste Ueberzeugung, daß der echte Enthusiasmus für alles was unseres Strebens würdig ist, durch keine Beschäftigung mit der Wirklichkeit und ihren Härten leiden kann, wenn er auch eine andere Form annehmen mag. / Ich freue mich bei meinem Besuche Herrn Lewald kennen zu lernen. Sagen Sie ihm meinen Gruß. / Julius Froebel". - Schrift durchschlagend, etwas knittrig.

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Best.-Nr. 1903-14
€ 300,-


Gladstone, William Ewart, Politiker (1809-1898)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 1/2 Seiten, kl-8, (London), Carlton-House-Terrace (gedr. Briefkopf), 5. 5. 1865. - An einen Reverend Murray. "My dear Sir / I fear I could nor attend the meeting on Wednesday to which you refer; but I should be very happy to confer privately with you and any others, before or after it, on any measures which could be adopted in furtherance of the purpose you have in view. I remain very faithfully yours W. E. Gladstone ... ". - Faltspuren.

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Best.-Nr. 1810-31
€ 90,-


Johann, Erzherzog von Österreich (1782-1859)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Johann", 3 1/4 Seiten, in-8, Schloss Vordernberg, 9. 10. 1844. - [An den Maler Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld (1788-1853), wie meist ohne Anrede]. Über einen geeigneten Erzieher für seinen damals fünfjährigen Sohn Franz (1839-1891).

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Best.-Nr. 1705-38
€ 1400,-


Kerzl, Joseph Ritter von, Leibarzt von Kaiser Franz Joseph (1841-1919)

Eigh. Billet in Visitkartenformat, Wien, 30. 1. 1917. - "Dor. Josef Ritter von Kerzl dankt Ihnen herzlich für den liebenswürdigen Brief ...". - Provenienz: Sammlung Franz Kaiser (Umschlag beiliegend).

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Best.-Nr. 1810-46
€ 145,-


Kirchschläger, Rudolf, Politiker (1915-2000)

Fotoporträt in Postkartengröße mit Signatur "Dr. Rudolf Kirchschläger" im weißen Unterrand, um 1975.

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Best.-Nr. 1903-24
€ 30,-


Kropotkin, Pjotr (Fürst), Anarchist, Geograph und Schriftsteller (1842-1921)

Eigh. Brief in englischer Sprache mit Unterschrift und Nachschrift mit Paraphe PK, 2 1/4 Seiten auf Doppelblatt, kl-8, Viola [Cottage], Bromley (heute Groß-London, damals Kent), 29. 8. 1902. - "Dear Mr. Colles. / You write that Messrs. Smith Elder should like to see the M[anu]s[cript] of Russian Literature / The book is written - I wrote it before going to lecture, - but I am thoroughly revising it (rewrote, in fact, the 1st chapter), and only the 1st chapter is quite ready: I send it to be typed. Unfortunately being an Introductory chapter, it is not typical: the others are much more interesting, and before a couple of months, I do not think the Ms. will be ready. The American Press audiences found the lectures very interesting. Yours sincerely P. Kropotkin ..." - Leichte Gebrauchsspuren, Eingangsstempel mit gelöschtem Tinteneintrag.

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Best.-Nr. 1701-43
€ 650,-


Maizière, Lothar de, Politiker (geb. 1940)

Farbiges Porträtfoto 16 x 11,5 cm mit eigh. Unterschrift "de Maizière" im weißen Unterrand, um 1990. - Montiert in Leinenmappe mit Kordelbindung und goldgeprägtem Staatswappen der DDR; das Foto mit kleinen Randunebenheiten.

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Best.-Nr. 1803-60
€ 175,-


Napoleonische Kriege

Kalligraphiertes Bittschreiben des deutschen Kupferstechers und Kartographen Carl Jättnig an den französischen Generalkommandanten von Berlin, General Pierre Augustin Hullin, 1 Seite auf Doppelblatt, in-folio, Berlin, 22. 1. 1807. - Jättnig hatte an der Kartierung Westfalens durch den preußischen General Karl Ludwig von Le Coq mitgearbeitet, hatte jedoch nach der preußischen Niederlage bei Jena und Auerstedt (14. 10. 1806), der Flucht des Königs und dem Einzug der französischen Truppen in Berlin seine Stelle verloren und konnte nun sich und seine Familie nicht mehr ernähren. "... Nothgedrungen, und von der Brodtlosigkeit zu Boden gedrückt ... flehe ich Ew: Excellenz um Hülfe und Beistand an ... Ich würde mich zu jedem Geschäft brauchbar finden laßen ... zeige hiermit an, das ich auch als ein gelernter, und ehemals in Militair Diensten gestandener Chyrurgus, irgendwo bei einem Feld=Hospital unter der Leitung eines erfahrenen Arztes einstweilen ein brauchbarer Gehülfe sein würde. Wäre es aber auch auf diese Weise nicht möglich mir zu helfen, so wage ich die Bitte an Ew: Exzellenz mir zu erlauben, das ich nach Königsberg reisen dürfte, und mich dieserhalb mit einem sichern Pass zu versorgen ...". Mit französischer Zusammenfassung des Ansuchens von fremder Hand und zwei abschlägigen französischen Aktenvermerken. - Adressblatt etwas fleckig, Siegelrest.

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Best.-Nr. 1902-57
€ 185,-


Prodi, Romano, Ökonom und Politiker (geb. 1939)

Farbfoto 12,5 x 18 cm mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, Brüssel, Juli 1999. - "Romano Prodi Bruxelles luglio '99".

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Best.-Nr. 1810-78
€ 60,-


Radetzky, Johann Josef Wenzel, Feldmarschall (1766-1858)

Gedruckte und geschriebene Urkunde mit eigh. Unterschrift als Oberst ("Radetzky"), 1 1/4 Seiten, quer-folio, (Doppelblatt), Ödenburg, 11. 9. 1802. - Abschied für den Gemeinen Franz Gruber aus Dunkelstein (Niederösterreich) vom Cürassierregiment Nr. 3 Herzog Albert, den man "gerne bey diesem Regiment länger behalten hätte, wann derselbe nicht, vermeg hoher Hungarischer General Commando Verordnung d(e) d(ato) Ofen den 17t. April (1)802, als steuerbahrer Wirtschafts Besitzer zu entlassen, anbefohlen worden wäre ...". - Rotes Lacksiegel mit Legende "K:K:Ersten:Carabiner:Regiments:Insigel". - Gebräunt, stellenweise angeschmutzt oder leicht fleckig, unbedeutende kleine Bugschäden.

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Best.-Nr. 1902-62
€ 275,-


Rothmüller S. Aktiengesellschaft

Gründeraktie Nr. 14477 zu 200 Kronen mit 2 Originalsignaturen, farblithographierter Doppelbogen, quer-folio, Wien, Oktober 1918. - Leichte Gebrauchsspuren. Inliegend Kupons Nr. 10-23.

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Best.-Nr. 1902-67
€ 40,-


Scheel, Walter, Politiker (1919-2016)

Farbfoto 10 x 15 cm mit eigenhändigem Namenszug auf der Bildseite (um 1999).

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Best.-Nr. 1810-81
€ 30,-


Schmidt, Helmut, Politiker (1918-2015)

Eigh. Unterschrift im weißen Unterrand eines Fotos, das ihn im Herbst 1976 bei seiner zweiten Angelobung als deutscher Bundeskanzler durch den damals neu amtierenden Bundestagspräsidenten Karl Carstens (1914-1992) zeigt; in der Mitte Helmut Schellknecht (1919-1994), Direktor des Deutschen Bundestages. - Von Carstens und Schellknecht ebenfalls signiert.

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Best.-Nr. 1802-77
€ 220,-


Schuschnigg, Kurt, Politiker (1897-1977)

Maschinbrief mit geprägtem Briefkopf "Der Bundeskanzler" und eigh. Unterschrift "Schuschnigg", 3/4 Seite, kl-4 (Doppelblatt), (Wien), 21. 11. 1934. - Bestellung von Ministerialrat Dr. Karl Hirsch zum Mitglied der Ehrenzeichenkommission vom Roten Kreuz.

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Best.-Nr. 1803-79
€ 110,-


Schwarzenberg, Karl Philipp zu, Feldmarschall (1771-1820)

Diktatbrief in französischer Sprache mit eigenhändiger Unterschrift, 2 Seiten, in-folio, Paris, 14. 3. 1810. - Diktatbrief in frz. Sprache m. eigh. U., 2 Seiten, in-folio, Paris, 14. 3. 1810. - An Henri Clarke, Herzog von Feltre. Ersucht um Nachforschungen nach dem Schicksal des in kaiserlichen Diensten stehenden Tambours Joseph Czizeck, der 1805 nach einem Spitalsaufenthalt in Bludenz vermutlich von den französischen Truppen gefangengenommen wurde. "Monsieur le Duc! Le nommé Joseph Czizeck, tambour au régiment de Beaulieu Intanterie, au service de Sa Majesté mon Souverain, a été conduit au mois de Novembre 1805 à l'hôpital de Pludenz dans le Vorarlberg, et on a lieu de croire qu'il a été fait prisonnier ensuite par les troupes françaises. Des raisons très particulières font désirer à sa famille, d'obtenir quelques renseignements sur son sort. Je suis chargé de recourir à cet effet à l'obligeance de Votre Excellence ...". - Empfängervermerk und schwacher Stempel auf Vorderseite.

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Best.-Nr. 1903-47
€ 400,-


Seipel, Ignaz, Theologe und Politiker (1876-1932)

Heliogravüre nach Fotographie mit faksimiliertem Namenszug, um 1928, Bildformat 32 x 20,5 cm, Gesamtgr. 49 x 39 cm. - Auf China gedruckt; das Trägerpapier mit nicht störenden Mängeln im breiten Rand.

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Best.-Nr. 1803-82
€ 80,-


Stephanie von Belgien, Kronprinzessin von Österreich-Ungarn (1864-1945)

Eigh. Briefkarte mit Unterschrift, ohne Ort, Jahreswende 1899/1900. - "Erwiedere herzlichst Ihre guten Wünsche, Ihnen Glück und Segen für das kommende Jahrhundert sendend / In treuer Freundschaft Stéphanie / 1899-1900". - Goldschnitt, auf der Vorderseite farblithographiertes Veilchenmotiv; Mittelknick.

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Best.-Nr. 1902-80
€ 300,-


Tirol

4%ige Schuldverschreibung des Landes Tirol über 5000 Kronen, farblithographierter Doppelbogen, in-4, Innsbruck, 1. 1. 1920. - Mittelbug, hinterer Bogenteil (Tilgungsplan) mit hinterlegtem Randriss. Inliegend Zinskupons für die Jahre 1924-1930.

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Best.-Nr. 1902-87
€ 65,-


Tutu, Desmond, Geistlicher und Nobelpreisträger (geb. 1931)

Fotoporträt 17,5 x 13 cm (Aufnahme Paul Weinberg) mit eigh. Widmung und Unterschrift im weißen Unterrand, 18. 1. 1985(?). - "God bless you / Desmond Tutu". - Leichte Klammerspur rechts unten.

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Best.-Nr. 1803-88
€ 85,-


Unruh, Hans Victor von, Politiker (1806-1886)

Eigh. Schreiben mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Berlin, 9. 1. 1849. - In Erwartung seiner baldigen Verhaftung an einen Redakteur. "Einliegend übersende ich Ihnen ganz ergebenst meinem gestrigen Versprechen gemäß einen anderen Schluß für meine Schrift, den Sie statt der im Manuscript schließenden Schlußbemerkung drucken lassen wollen, und zwar recht schnell: denn die Nachricht von unserer Verhaftung bestätigt sich. Wahrscheinlich erfolgt diese morgen oder übermorgen, wenn der Criminalsenat in seiner morgenden Sitzung nicht eben sich anders besinnt. Werde ich nicht verhaftet so treffe ich morgen Mittag in Magdeburg ein und besuche Sie. Ergebenst v.Unruh / P.S. Wenn Sie wollen lassen Sie den einliegenden Schluß als Probe in der Faberschen Zeitung abdrucken; ich rate dringend dazu. Die Zeitung nimmt den Artikel unentgeltlich auf." - Bleistiftnotizen von fremder Hand. Mit altem Sammlerumschlag.

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Best.-Nr. 1703-92
€ 220,-