Buber, Martin, Religionsphilosoph (1878-1965)


Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8, Jerusalem, 15. 10. 1941. - An den Rechtsanwalt, Übersetzer und Redakteur Max Strauss (1887-1956). "Lieber Dr. Strauss - Diesen Brief erhalten Sie durch Herrn Rudolf Kommer, der bei der Unterbringung des Romans freundlichst behilflich sein will. Geben Sie ihm dazu die Möglichkeit und machen Sie ihm den nicht anderweitig gebundenen Teil des Manuskripts zugänglich. Bestens Grüßend Ihr Buber". - Auf liniertem Papier, Faltspur.

Betrifft den 1938-1940 entstandenen Roman "Muckensturm" von Bubers Ehefrau Paula (1877-1958), der die Anfänge des Nationalsozialismus in einer deutschen Kleinstadt behandelt - gemeint ist damit Heppenheim, wo die Familie Buber von 1916 bis 1938 lebte. Nach der Verwüstung ihres Hauses durch die Nationalsozialisten emigrierten die Bubers nach Jerusalem. Aufgrund der Schwierigkeit, einen Verlag für das Buch zu finden, erschien es erst 1953, und zwar unter dem Pseudonym Georg Munk. - Max Strauss war ursprünglich in Berlin tätig, bevor er in die USA emigrierte. Der Journalist Rudolf K. Kommer (1886-1943) wirkte als Theateragent und Kulturvermittler zwischen Europa und Amerika; er lebte seit 1933 ebenfalls in den USA, wo er selbstlos Exilanten aus der Kulturszene unterstützte.

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