Petzold, Alfons, Schriftsteller (1882-1923)


Eigh. Gedicht mit Nachsatz und Unterschrift, 9 Zeilen, kl-8, ohne Ort und Datum. - "Was soll wachsen auf unserem Grabe, / Geliebteste, sage? / Efeu? ... nein! / Immergrün ist das Blatt der Klage, / läßt keine Sonne zu uns herein! / Rosen waren unsere Habe, / darum müßen es Rosen sein! / Rosen zu Häupten, Rosen zu Füßen / um die Wolken und Sterne zu grüßen! / [Nachsatz:] Mein erstes Gedicht nach drei Wochen". - Faltspuren.

Der aus dem Arbeitermilieu stammende Petzold fand nach einer kurzen Phase der Begeisterung für die christlich-soziale Bewegung und deutschnationale Ideen zur Sozialdemokratie. Aus gesundheitlichen Gründen vom Militärdienst freigestellt, übersiedelte er 1917 nach Kitzbühel, wo er Gemeinderat wurde und ab 1919 eine Buchhandlung leitete; seine anfängliche Kriegsbegeisterung war zu dieser Zeit bereits verflogen. Mit seinem Werk, in dem sich soziale Thematik mit religiösen Perspektiven verbindet, wurde er zum bedeutenden österreichischen Arbeiterdichter.

1705-67
€ 330,-

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