Monatsschrift für bildende Kunst und darstellende Kunst, Architektur und Kunsthandwerk. Jahrgang 2-9 komplett in 86 Heften (davon 8 Doppelhefte). Wien, Adolf Hochstim u. a., 1931-1938. In-4; je Heft ca. 30-40 pp (Doppelhefte meist ca. 40-55 pp) in orig.-Broschur, durchgehend illustriert, diverse Beilagen; einzelne Gebrauchs- und Lagerspuren, insgesamt gut erhalten. - Heft 5/1931 mit einer Originallithographie von Alfred Kubin.
Die ursprünglich vom Zentralverband bildender Künstler Österreichs herausgegebene Zeitschrift erschien erstmals im Winter 1929/1930 und wechselte zunächst mehrmals ihren Titelzusatz. Sie widmete sich hauptsächlich dem zeitgenössischen österreichischen Kunstschaffen und Kulturleben, enthielt auch Werbung und wurde ab November 1931 von dem jüdischen Kunstsammler Adolf Hochstim (18921957) verlegt. Nach dem Anschluss wurde Hochstim die Herausgabe unverzüglich entzogen, die Zeitschrift wurde im Sinn der nationalsozialistischen Kulturpolitik ideologisiert und nunmehr von Karl Strobl herausgegeben; das letzte Heft erschien im Oktober 1938. Nachfolgerin der Publikation wurde zunächst "Kunst und Industrie" (2 Hefte 1938) und ab 1939 "Kunst dem Volk" (bis 1944), die beide die Jahrgangszählung der "Österreichischen Kunst" weiterführten.
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